Weidatal MTB Team - DIE ANREISE
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DIE ANREISE

Donnerstag, 19.08. 2010



Nach langer Planung und unzähligen Stunden Geheimtraining ging es nun endlich los. Alle Mädels waren ziemlich dolle aufgeregt.

15. 30 Uhr begann die Abfahrt für Line, Sandra und Anke in Zeulenroda auf dem Bahnhof.

15.36 Uhr Triebes Katrin und Melanie steigen zu, nun waren wir für diesen Tag komplett.

Darauf mussten wir erstmal einen trinken, und so wurden die ersten Sektflaschen geöffnet (ist ja auch alles Gewicht). Leicht beschwipst genossen wir die ersten Meter  der Zugfahrt. Am "Bedarfshalt Weida" bot sich uns die Gelegenheit umzusteigen und so den Zug in Gera schneller zu erwischen. Der Alkohol und die Hektik führten dazu, dass die Line gleich mal ihre neuen Handschuhe im Zug liegengelassen hat. Aber die waren ja erst 2 Wochen alt...

Der nächste Umstieg in Gera wurde schon anstrengender, da der Einstieg zum Zugabteil steiler und enger wurde. Das ganze getopt hat dann aber unser dritter Umstieg in Weimar. In diesem Zug war der Zugang zum RADABTEIL so steil und eng, dass man alleine niemals ein- oder aussteigen kann. An dieser Stelle auch nochmal ein dickes Dankeschön an die Deutsche Bahn die so kundenfreundlich ist!!!

Nachdem wir Eisenach erreicht hatten begann eine Irrfahrt durch die Stadt. Denn leider ist der Rennsteig für die Stadt Eisenach touristisch so uninteressant, dass er nirgendwo ausgeschildert ist.

20.00 Uhr erreichten wir endlich Hörschel und "Das Tor zum Rennsteig", unsere Unterkunft. Von der Pensionsbesitzerin wurden wir "freundlich" begrüßt mit den Worten "was, ihr habt gebucht?" uns wurde es kurz mal anders, da es in Hörschel nur diese eine Unterkunft gibt. Sollte aber wahrscheinlich nur ein Scherz sein. Und der nächste Schreck folgte gleich darauf, denn wir sollten unsere Räder in irgendeine offenen Scheune stellen (haben wir aber nicht!)

Dann gings schnell zum Abendbrot gleich nebenan( haben nämlich schon die ganze Fahrt vom Essen geredet). Unsere Bedienung war echt der Hammer, sie zog voll das böse Gesicht und hat sich bei jedem Gang zu unserem Tisch in einem flüsternden Ton entschuldigt, weil sie Migräne hat (aber:  pssst das darf ihr Chef nicht erfahren)

Unsere Tischgespräche wurden mit jedem Tropfen Alkohol lustiger, da der ja bekanntermaßen auf nüchternen Magen besonders gut wirkt.

Unsere Prinzessin Line hat ein "Prinzessinensteak" gegessen und als sie es serviert bekam hatte sie Tränen in den Augen und Pippie in der Schlüpfer. Ihr Lieblingskommentar beim Essen war "wir können nicht langsam fahren, wir wollen ja noch im Hellen ankommen!"

Was zu großer Begeisterung bei dem Rest der Gruppe führte, vor allem bei Melanie.

Die Sandra hat ne Roulade im Schlafrock gegessen und als letzte ihr Essen bekommen (um 21.30 Uhr). Sie hat nicht aufgegessen, aber das würden wir ihr in den nächsten Tagen noch abgewöhnen.

Die nette Kellnerin hätte ihr auch gerne die Roulade als kleinen Snack für den nächsten Tag eingepackt. Und wenn das Fleisch nicht schon tot gewesen wäre hätte die Bedienung es wahrscheinlich umgebracht, so wie sie darin vor Sandras Augen rumgestochert hat.

Müde und satt sind wir alle ins Bett um am nächsten Morgen fit zu sein. Schlafen konnte keiner so recht von uns, da unsere Unterkunft idyllisch am Fuße einer Autobahn gelegen war.